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Wo Bildung Begeisterung weckt

Soldatin, Beamtin oder Arbeitnehmerin – die Bundeswehr bietet auch für Frauen zahlreiche attraktive Berufe und Bildungswege. Darüber kann man sich beim Tag der Bundeswehr auf dem Bildungscampus Mannheim ausführlich informieren.

Beispiele für erfolgreiche Karrieren geben Marlene Menzel, Beamtin im gehobenen technischen Verwaltungsdienst am Bildungszentrum der Bundeswehr (BiZBw) und Professorin Dr. Michaela Wittinger, Professorin an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung – Fachbereich Bundeswehrverwaltung.

Porträt: Fachlehrerin für Luftfahrzeugbau und Luftfahrzeugantriebe

Wenn Marlene Menzel über Schiffe und Flugzeuge spricht, dann ist ihr die Freude deutlich anzumerken. „Ich hatte schon immer ein Faible für Technik“, erklärt die 26-Jährige und ergänzt: „Vor allem für Wehrtechnik, weil hier die meisten Grundlagen für wesentliche Fortschritte in der zivilen Technik gelegt werden.“ Die Fachlehrerin für Luftfahrzeugbau und Luftfahrzeugantriebe ermöglicht den Besuchern des Tages der Bundeswehr einen Einblick in ihre Tätigkeit: „Ich werde in unserem Labor einen Strömungsversuch mit einer Druckmessstrecke vorführen.“

Menzel, seit 2010 bei der Bundeswehr, hat die Laufbahn des gehobenen technischen Dienstes mit integriertem Bachelorstudium eingeschlagen. Neben ihrer Ausbildung zur Beamtin studierte sie an der Universität der Bundeswehr in München Maschinenbau mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik. „Unterrichtsvorbereitung, vor der Klasse stehen und Klausuren korrigieren gehört jetzt zu meinen Alltag als Fachlehrerin in der Erwachsenenbildung“, sagt Menzel. Was sie an ihrer Aufgabe reizt? „Mir macht es unheimlich viel Spaß, meine Begeisterung für Technik und Wehrtechnik weiterzugeben.“

Porträt: Professorin für Öffentliches Recht

Frau im Porträt
Professorin Dr. Wittinger im Interview (Quelle: Bundeswehr/Susanne Braun)

Diese Leidenschaft für die Lehre teilt Prof. Dr. Michaela Wittinger, Professorin für Öffentliches Recht mit den Schwerpunkten Staats- und Europarecht. „Für mich ist es eine große Herausforderung, alle Studierenden bis zum Ende des Studiums auf ein gemeinsames Wissenslevel zu heben. Wir haben hier am Fachbereich Bundeswehrverwaltung eine breit gefächerte Altersstruktur und die unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Vom jungen Abiturienten bis hin zum reiferen Quereinsteiger sind hier alle Altersklassen vertreten. Und da ist Empathie wichtig“, betont Wittinger.

Der Fachbereich Bundeswehrverwaltung befindet sich gerade in der Umstellung vom Diplom-Studiengang auf den „Bachelor of Public Administration“. Dieser soll zum Herbst 2018 starten. Die Bundeswehr hat ihre Bildungs- und Qualifizierungslandschaft sukzessive verändert. Mit dem berufsbegleitenden Fernstudium „Bachelor of Public Administration“ wird sie um einen weiteren Baustein ergänzt. Wittinger ist Leiterin dieses Studiengangs. Sowohl Familienbewusstsein als auch berufliche Höherqualifizierung würden vereint. „Für die Bildungs- und Qualifizierungslandschaft der Bundeswehr ist dieses Angebot eine weitere Errungenschaft der Agenda Attraktivität.“

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