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Über die Donau zum Tag der Bundeswehr

Die Amphibienfahrzeuge des Typs M3 sind zu Wasser gelassen und warten auf ihren Einsatz. Vier der Schwimmschnellbrücken sind zu einer Fähre gekoppelt. Heute, zum Tag der Bundeswehr in Ingolstadt, werden die Amphibien nicht wie üblich Gefechtsfahrzeuge über ein Gewässer bringen.

Amphibie M3 auf dem Wasser
Amphibie M3 dient als Fähre am Tag der Bundeswehr in Ingolstadt. (Quelle: Bundeswehr/Volker Schöppel)

Mit der Fähre transportieren die Mindener Pioniere die Gäste über die Donau zum Pionierübungsplatz. Dort angekommen, erwartet die Besucher ein buntes Programm. Der tEODor, ein ferngesteuerter Roboter, ist bereits nach wenigen Minuten in Beschlag genommen. „Hier können die Besucher Gegenstände stapeln“, erklärt Oberfeldwebel Max Schmidt. Das Manipulationsfahrzeug tEODor dient sonst zur abstandsfähigen Aufklärung, Identifizierung, Bewertung und Beseitigung von nicht zur Wirkung gelangten Kampfmitteln.

Stapeln unter erschwerten Bedingungen

„An dieser Station können alle zeigen, wie geschickt sie mit dem Joystick umgehen können“, scherzt der Kampfmittelabwehrfeldwebel. Die Schwierigkeit dabei ist, dass sie keine direkte Sicht haben, da das Bediengerät hinter einem Tarnnetz aufgebaut ist. Am Roboter sind zwei Kameras angebracht, die das Live-Bild zum Bediengerät liefern. Der Roboterarm lässt sich über den Joystick steuern.

Junge am Bediengerät des tEODor
tEODor (Manipulator) zum ausprobieren für die Besucher, hier am Bediengerät. (Quelle: Bundeswehr/Volker Schöppel)

Für den 8-jährigen Paul heißt es nun: Hebel nach vorn – die Greifzange öffnet sich. Vorsichtig steuert er den Roboterarm zum Gegenstand. Oberfeldwebel Schmidt unterstützt bei der Bedienung. Das System ist komplex. Um es einfacher zu machen, wählt er die verschiedenen Gelenke des Roboterarmes vorab aus. Paul muss sich nur auf den Joystick konzentrieren. Nach einigen Minuten ist der Gegenstand auf der Wiese platziert. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Paul sichtlich stolz.

Bagger, Bootsfahrten, Baumaschinen

Die Bundeswehr hautnah zu erleben, kommt bei Paul und seiner Oma gut an. Neben dem Manipulationsfahrzeug tEODor haben die Organisatoren viele weitere Stationen für die Gäste vorbereitet. Weiteres Highlight sind Motorbootfahrten auf der Donau. Es stehen aber auch zahlreiche Baumaschinen und Bagger bereit. Hier können die Gäste ebenfalls das Gerät selber bedienen.

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