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Tag der Bundeswehr 2019: Jagel hat doppelt Grund zu feiern

In Jagel geht’s hoch her in diesem Jahr. Luftwaffe, Heer, Marine, Sanität und die Streitkräftebasis zeigen beim Tag der Bundeswehr wie sie arbeiten und was sie können. Zum ersten Mal öffnet das Taktische Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ die sonst streng abgesicherten Tore des NATO-Flugplatzes für alle interessierten Besucher.

Es gibt noch mehr zu feiern

Ein Soldat sitzt an einem Schreibtisch und lächelt in die Kamera
Dem Kommodore des Geschwaders, Oberst Kristof Conrath, liegt der Tag der Bundeswehr an seinem Standort besonders am Herzen. (Quelle: Bundeswehr/Falk Bärwald)

„Wetterabhängig erwarten wir an diesem Tag 40.000 Besucher“, so der Kommodore des Geschwaders, Oberst Kristof Conrath. Für die Ausrichtung dieses Tages hatte sich der Kommodore trotz laufender Einsatzverpflichtungen freiwillig gemeldet. „Wir Jagelaner verbinden damit zwei weitere bedeutende Ereignisse“, berichtet Conrath. Vor 70 Jahren starteten vom Flugplatz Jagel aus die Rosinenbomber für die Berliner Luftbrücke. Zusätzlich feiert das Taktische Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. „Der Tag der Bundeswehr ist in gewissem Sinn auch unser Geburtstagfest“, so Conrath.

Probesitzen im Tornado-Cockpit

Ein Soldat weist den Tornado auf der Abstellfläche vor dem Shelter ein
Der 1. Wart lässt den Tornado aus dem Shelter rollen. (Quelle: Bundeswehr/Falk Bärwald)

Neben Essen, Musik und Gesprächen gibt es auf der zentralen Bühne ganztägig ein Veranstaltungsprogramm. Im Mittelpunkt stehen die in Jagel beheimateten Tornados sowie die bemannte und unbemannte Luftaufklärung. Die Besucher erfahren, wie die „Immelmänner“ damit in den Einsatzländern Jordanien, Afghanistan und Mali Luftaufklärung betreiben und auswerten. Die zweite Staffel zeigt ihr Arbeitsgerät, die Heron. Das „Großgerät“ darf nicht fehlen: Berge- und Kampfpanzer sowie der von den Spezialkräften genutzte Hubschrauber H145M haben sich angekündigt. Die Marine kommt mit einem Sea King-Hubschrauber.

Über 30 Hubschrauber und Flugzeuge beim Flugprogramm

Ein Soldat hockt unter einem Tornado-Aufklärer und überprüft den RECCE-Light-Aufklärungsbehälter
Der Waffensystemoffizier überprüft vor dem Flug den RECCE-Light-Aufklärungsbehälter. (Quelle: Bundeswehr/Falk Bärwald)

„Unser größtes Highlight dürfte das Flugprogramm sein, in das auch weitere Flugzeuge, darunter die Transall aus dem benachbarten Hohn und der neue Transportflieger A400M, eingebunden sind“, so der Kommodore weiter. Eingeladen seien auch Luftfahrzeuge befreundeter Streitkräfte aus dem Ausland, die zusammen mit den Luftbrücken-Fliegern bereits zwei Tage vorher auf dem Fliegerhorst eintreffen sollen.

Es gibt noch viel zu tun

Ein 35-köpfiges Projektteam hat bereits die Arbeit aufgenommen. Ein Sicherheits- und Koordinierungsausschuss mit Vertretern von Bundeswehr, Ordnungsämtern, Polizei und Rettungskräften befasst sich mit dem Sicherheits- und Verkehrskonzept. „Für die Besucher haben wir 28.000 Stellplätze auf drei Großparkplätzen in der Region vertraglich gesichert“, berichtet Conrath. 120 Busse shutteln die Besucher dann auf den Flugplatz.
Der Tag der Bundeswehr ist mehr als ein Tag der offenen Tür. Er soll die Begegnung von Bundeswehr und Gesellschaft ermöglichen.

 

 

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