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Sturm auf Jagel – Die „alte Lady“ begeistert die Besucher

Pünktlich um 9 Uhr strömen die ersten Besucher auf den Flugplatz im Norden Schleswig-Holsteins. Unter ihnen die Familie Albach-Kluge. Sie hatte bei einem Gewinnspiel das VIP-Paket zum Tag der Bundeswehr gewonnen, inklusive Abholung von Zuhause. „Wir wollten sowieso gerne zum Tag der Bundeswehr nach Jagel. Dann haben wir den Hinweis auf das Gewinnspiel in einer Zeitschrift gesehen und direkt mitgemacht“, erzählt Mutter Krystina begeistert.

Einmal VIP sein

Soldat und Zivilisten stehen für ein Gruppenfoto zusammen, im Hintergrund ein Tornado
Gewinner-Familie Albach-Kluge bei den Tornados des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51. (Quelle: Bundeswehr/Ralf Nöhmer)

Nach ihrer Ankunft wird die vierköpfige Familie vom VIP-Bereich zu den Tornados geführt. Der zweijährige Fynn schaut gespannt einem Piloten beim Einsteigen in den Flieger zu, während der der sieben Monate alte Tyll aus dem Kinderwagen heraus die Soldaten beobachtet.

„Wir hatten großes Interesse, auch mal die Flugzeuge der Luftwaffe zu sehen. Selbst als Soldat sieht man nicht alle Tage, was hier geboten wird“, sagt Vater Benjamin Kluge, der selbst Pionier beim Heer ist. Kurz nach 10 Uhr startet dann die C-160 Transall. Das Transportflugzeug, das in der Luftwaffe den Kosenamen „Alte Lady“ trägt, ist mit einer Länge von mehr als 30 Metern und einer Spannweite von etwa 40 Metern schnell am Himmel ausgemacht. Die Familie Albach-Kluge schaut gespannt zu.

Nah am Bürger

General Gerhartz gibt Soldaten die Hand
General Ingo Gerhartz, begrüßt die Crew des sonderlackierten „Tiger Tornados“. (Quelle: Bundeswehr/Johannes Heyn)

Selbst auf höchster Ebene der Bundeswehr weckt das Programm in Jagel Interesse. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, hat sich auf den Weg in den Norden gemacht. Er begrüßt die Soldaten an den einzelnen Waffensystemen und Informationsständen. Er lobt die Arbeit der Soldaten, die diesen ersten Tag der Bundeswehr in Jagel möglich gemacht haben. „Für uns ist es eine gute Gelegenheit, nah an den Bürgern zu sein. Dafür wird hier Einiges geboten“, so Gerhartz.

Flugprogramm und mehr

Besucher beobachten Flugzeugstart
Bei typisch norddeutschem Schietwetter zeigen Flugzeuge und Hubschrauber, was sie können. (Quelle: Bundeswehr/Johannes Heyn)

Besucher können in Jagel neben Flugvorführungen der Luftwaffe mit dem Tornado, der CH-53 und dem Eurofighter auch Panzer, Diensthunde und mehr in Aktion erleben. Vor Ort sorgen etwa 650 Soldaten und Sicherheitskräfte für einen reibungslosen Ablauf. Bisher haben in Jagel bereits mehr als 12.000 Besucher die Chance genutzt, die Bundeswehr live zu erleben. Bis 17 Uhr sind die Tore noch geöffnet.

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