Premiere auf zwei Bühnen

Dresden ist heute erstmals Standort für den Tag der Bundeswehr. Und in der sächsischen Landeshauptstadt können die Besucher der Truppe sogar gleich an zwei Liegenschaften näherkommen. Nämlich an der Offizierschule des Heeres und im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr.

Gleich zwei Standorte

Personen auf Bühne
Schulkommandeur Brigadegeneral Harald Gante und der Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, Oberstleutnant Dr. Armin Wagner, eröffnen den Tag der Bundeswehr 2018 in Dresden. (Quelle: Bundeswehr/Anke Schöne)

In Dresden lädt die Truppe zum Tag der Bundeswehr an zwei Standorte. Die Graf-Stauffenberg-Kaserne und das Militärhistorische Museum locken auf ein Festgelände entlang der Stauffenbergallee. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer gibt zusammen mit Brigadegeneral Harald Gante, dem Kommandeur der Offizierschule des Heeres und Oberstleutnant Armin Wagner, Direktor des Militärhistorischen Museums, den Startschuss für die Veranstaltung. Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim eröffnet das Bühnenprogramm.

KSK zeigt sein Können

Soldaten im Gespräch
Oberst Klaus Finck, der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen, im Gespräch mit dem sächsischen Ministerpräsidenten. (Quelle: Bundeswehr/Anke Schöne)

„Sicherheit ist nicht selbstverständlich, deshalb stärken wir der Bundeswehr den Rücken und sind froh, mit ihnen heute hier zu sein“, sagt Kretschmer in seinem Grußwort. Für die sächsische Landeshauptstadt mit ihren wichtigen Standorten ist die Ausrichtung des Tages der Bundeswehr eine Premiere. Zu den Highlights des Tages gehören unter anderem Vorführungen von Spezialkräften der Bundeswehr. Außerdem gibt es Live-Vorführungen mit Kampfpanzern und Spezialgerät sowie Präsentationen von Bundeswehr-Partnern.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Fokus

Soldat im Gespräch mit Besuchern
Familie Blazkova aus Bautzen besichtigt den Pionierpanzer Dachs. (Quelle: Bundeswehr/Anke Schöne)

Auf der Blaulichtmeile zeigten die Katastrophenschutzorganisationen zusammen mit Soldaten und dem Pionierpanzer Dachs, wie zivile und militärische Helfer zusammen agieren. Extra aus dem sächsischen Bautzen angereist war die tschechische Familie Blazkova mit ihren Kindern. Sie waren von der Präsentation der Rettungskräfte auf der Blaulichtmeile begeistert. „Mein Mann ist Militärfan und freut sich besonders auf den Kampfpanzer Leopard, deshalb sind wir heute hier. Es war toll zu sehen, wie die Bundeswehr und die Katastrophenschutzhelfer zusammenarbeiten. Aber man wünscht sich natürlich, dass es nie gebraucht wird“, sagt Jarka Blazkova.

Panzergrenadierbrigade 37 stellt sich vor

Soldat im Gespräch mit Besuchern
„Wir sind heute hier, weil wir sehen wollen, was sich verändert hat, denn wir haben mal hier gearbeitet“, sagte Julia von Rechenberg, die mit ihrem Mann Konstantin und ihrem Sohn gekommen war. (Quelle: Bundeswehr/Anke Schöne)

„Wir sind heute hier, weil wir sehen wollen, was sich verändert hat. Denn wir haben mal hier gearbeitet“, sagte Julia von Rechenberg, die mit Mann Konstantin und ihrem Sohn gekommen war. Neben der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ präsentierten sich unter anderem der Arbeitskreis sächsische Militärgeschichte, die digitale Taktikausbildung der Offizierschule und der Spielmannszug Oberlichtenau.
Noch bis 17 Uhr läuft der Tag der Bundeswehr in der Graf-Stauffenberg-Kaserne und im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.

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