Besucher sehen sich Panzer Puma an
Die interessiert alle: Der Puma – die neue „Großkatze“ der Regener Grenadiere. (Quelle: Bundeswehr/Samuel Spiegel)

Im Innern riecht er noch wie ein Neuwagen: Der „Puma“ der Regener Grenadiere. Am Tag der Bundeswehr konnten die Besucher den neuen Schützenpanzer in der Füssener Allgäu-Kaserne besichtigen.

„Der größte Unterschied zum Schützenpanzer Marder ist die Geschwindigkeit“, erzählt Feldwebel Sven K., Truppführer auf dem 1.080 PS starken und selbst im Gelände 70 km/h schnellen Panzer. „Der Motor entwickelt wirklich eine Wahnsinns-Kraft. Und mit der 30 mm-Kanone kann man viel schneller arbeiten.“ Ziele in bis zu 3.000 Metern Entfernung könne er damit bekämpfen, erzählt der 23-jährige.

Seit Jahresanfang trainiert der Feldwebel das Zusammenspiel aus Soldat und modernster Technik. Mittlerweile hat er die Ausbildung als Kraftfahrer, Richtschütze, Truppführer und Kommandant absolviert. Noch ist er Truppführer für die sechsköpfige Besatzung – bald übernimmt Sven K. das gesamte Kommando über einen Puma.