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Kennen Sie sich in Ihrem Herzen aus?

Wo sich das Herz im menschlichen Körper befindet, ist jedem bekannt, im Brustkorb zwischen der linken und der rechten Lunge. Dort schlägt es ununterbrochen, Tag ein Tag aus. Wie das Herz aufgebaut ist, es funktioniert und wie es mit typischen Erkrankungen wie Arterienverkalkungen oder Herzklappenerkrankungen aussieht, kann der interessierte Besucher ohne medizinische Kenntnisse am Tag der Bundeswehr an der Führungsakademie in einem begehbaren Organ erleben.

Nach einer Reise durch das Herz wird man nicht nur dessen Aufbau kennen, sondern auch die Einflüsse der wichtigsten Krankmacher, wie Übergewicht oder das Rauchen.

Begehbares Herz

Besucher schauen durch ein Mikroskop
Unter dem Mikroskop können Veränderungen bei Erkrankungen nachvollzogen werden. (Quelle: Bundeswehr/Sandra Herholt)

Auf circa 12 Quadratmeter Grundfläche bietet das begehbare Herz viel Raum für Wissenswertes. Erwachsene und Kinder können spielerisch die Anatomie des Herzens kennenlernen. Als „rotes Blutkörperchen“ folgt man dem Blutstrom durch die Herzkammern und erforscht den Blutkreislauf. Das medizinische Personal des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg erklärt nicht nur, wo das Herz liegt, wie groß es ist und welche Aufgaben neben dem reinen Pumpvorgang noch von diesem interessanten Organ übernommen werden. Auch alle Fragen rund um das Herz werden fachkundig beantwortet.

Mitmachaktion „Saubere Hände“

Hände mit Rückständen unter einer Schwarz-Licht-Lampe
Sauber oder nicht? Das Schwarzlicht klärt auf. (Quelle: Bundeswehr/Sandra Herholt)

Neben dem knapp 4 Meter langen Herzorgan präsentiert das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg auch die Mitmachaktion „Saubere Hände“. Unter Schwarzlicht wird jedem interessierten Besucher aufgezeigt, ob die Händedesinfektion richtig durchgeführt wurde. Denn Keime kommen nicht nur im Krankenhaus vor.

Informationsstand „Tropenerkrankungen“

Soldat im Gespräch mit einer Mutter und ihren Kindern
Der Informationsstand „Tropenerkrankungen“ klärt über über tropische Krankheiten auf. (Quelle: Bundeswehr/Sandra Herholt)

Wenn der nächste Badeurlaub in Verbindung mit einer Fernreise gerade ansteht, sieht der Besucher den Informationsstand „Tropenerkrankungen“ mit anderen Augen. Mediziner des Bernhardt-Nocht-Instituts zeigen, dass sich die Bundeswehr nicht nur mit den heimischen Erkrankungen auskennt, sondern auch intensiv die Diagnostik und Therapie tropischer Erkrankungen vorantreibt. Ein Modul zur Pflege unter Quarantäne wird ausgestellt, um die Schwierigkeiten dieser besonderen Herausforderung aufzuzeigen.

Außerdem können die Besucher unter dem Mikroskop Veränderungen bei Tropenkrankheiten nachvollziehen.

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