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Kein Tag wie jeder Andere – beim Informationstechnikbataillon 293

So voll war die Kaserne noch nie: Am 9. Juni öffnete die Werdenfelser Kaserne in Murnau ihr sonst geschlossenes Tor und lud ein zum Tag der Bundeswehr. Bei weiß-blauem Himmel wird diese Einladung gerne angenommen und pünktlich um 9 Uhr strömten die ersten Besucher durch die Eingangspforte.

IT, Panzer, Mulis und vieles mehr

Soldaten und Mulis
Nach dem Streicheln folgt die Stärkung. (Quelle: Bundeswehr/Martina Pump)

Unter dem Leitmotiv „Willkommen Neugier“ veranstaltet das Verteidigungsministerium einmal im Jahr deutschlandweit den Tag der Bundeswehr. Nun ist auch erstmalig das Informationstechnikbataillon 293 in Murnau mit dabei. Hier in Oberbayern, mit direktem Blick auf die Alpen, leisten die IT-Soldaten ihren Dienst und stellen im Einsatz und im Heimatland die Kommunikation sicher.

Doch beim Tag der Bundeswehr geht es nicht nur um den Cyberraum. Seit September war ein Team mit der Planung beschäftigt, um ein breites Spektrum der Streitkräfte zu präsentieren. Am Tag der Bundeswehr selbst sind knapp 800 Soldaten im Dienst. Die Anspannung war groß und schon vor dem offiziellen Einlass standen die ersten Besucher Schlange. Bis 11.30 Uhr hatten bereits 3.500 Menschen den Weg in die Kaserne gefunden – Tendenz steigend.

Tolle Stimmung und interessierte Besucher

Soldat und Kind auf Spurensuche
Bei der Lawinensuche ist Feingefühl gefragt. (Quelle: Bundeswehr/Martina Pump)

Sie alle staunen über riesige Antennen und Satellitenreflektoren, können die Tragtiere der Gebirgstruppe streicheln, in Hägglunds und Mungos mitfahren und im „Eulenbunker“ mit Hilfe eines Nachtsehgerätes den Weg durch ein stockdusteres Labyrinth finden.
Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jürgen Eckert freute sich bereits kurz vor Mittag: „Ich bin überwältigt. Es herrscht hier so eine tolle Stimmung und unsere Gäste sind allesamt sehr interessiert. Ein großartiger Tag für uns und Murnau.“

Ministerin, A400M und mehr

Besucher und Soldaten mit Luftballons
Damit die Kleinen auch immer gut sichtbar sind, werden am Kasernentor Ballons verteilt. (Quelle: Bundeswehr/Martina Pump)

Auf dem Showprogramm stehen unter anderem mehrere Fallschirmsprünge, Hundeshows, eine Infanterie- und Panzershow, Vorführungen zum militärischen Nahkampf, der Überflug des Transportflugzeuges A400M und die Übertragung der Rede der Verteidigungsministerin.

Neben der Bundeswehr präsentierten sich auch die Reserve, die Polizei, Feuerwehr und andere Rettungskräfte. Zur Stärkung kann man in einem großen Festzelt oder in den Biergärten allerlei Schmankerl verköstigen. Sicher findet auch die Erbensuppe reißenden Absatz – typisch Bundeswehr eben.

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