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„Historischer“ Tag der Bundeswehr in Faßberg

Flugprogramm, Hightech und historische Flugzeuge – all dies lockt die Gäste zum Fliegerhorst Faßberg. Schon gleich nach der Öffnung der Kasernentore strömten die Besucher trotz Regen und Gewitter zu den ausgestellten Hubschraubern, Panzern und Flugzeugen. „Heute präsentiert sich die Bundeswehr in Faßberg in ihrer außergewöhnlichen Vielfalt“, sagt Oberst Georg v. Harling, der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, „und das lockt besonders Viele an.“

Flugzeuge aus sieben Jahrzehnten am Himmel

Besucher und Geräte auf dem Veranstaltungsgelände
Volles Haus: Die Besucher drängen sich auf dem Flugfeld. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)

Einer der Besuchermagneten ist das Flugprogramm. Ob Luftwaffe, Heer, oder Marine – alle sind daran beteiligt, denn alle haben Hubschrauber oder Flugzeuge. Eindrucksvoll zeigen A400M, NH-90 und Co., was sie können. Die Marine präsentiert ihren Seefernaufklärer P-3C „Orion“, der für die U-Boot-Jagd gebaut ist. Am Ende des Flugprogramms am Vormittag und Nachmittag steht ein so noch nie gezeigter „Generationenflug“ an: A400M, C-160 Transall und der Rosinenbomber DC-3 fliegen in rund 300 Metern Höhe über die Köpfe der Gäste hinweg. Für Bernd Dautz aus Minden ist das etwas ganz Besonderes. „Ich bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn ich so etwas sehe. Das ist fliegende Geschichte!“

Deichrettung mitten in der Heide

Soldaten sitzen auf einem Damm und Hubschrauber in der Luft
Nur mit vereinten Kräften kann ein Deich gerettet und gesichert werden. (Quelle: Carsten König)

Schon häufiger hat die Bundeswehr bei Hochwassern geholfen. Mit Soldaten, technischem Gerät und trainiertem Know-How wurden so deutschlandweit Katastrophen verhindert. In Faßberg können die Zuschauer erstmals eine Deichrettung live erleben. Ralf Oetke aus Unterlüß ist beeindruckt. „Abseilen aus einem Hubschrauber so hautnah erleben zu können, ist schon sehr imposant.“

Gut 2.000 Helfer im Einsatz

Mehrere Flugzeuge auf dem Rollfeld
Wie vor 70 Jahren, vorbereitet für den Start nach Berlin. 17 historische DC-3. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)

Um an diesem Tag allen Besuchern die Bundeswehr so zeigen zu können, gibt es viel Arbeit für die Soldaten. Auch viele Reservisten haben dabei unterstützt. Einer von ihnen ist Jens Marsollek: „Für mich ist das schon der dritte Tag der Bundeswehr in Folge. Diesmal sogar mit dem Zusatzevent des Luftbrückenjubiläums“. Der Oberstabsfeldwebel der Reserve arbeitet in den Projektbüros – der Schaltzentrale des Events. „Es freut mich zu sehen, welche Begeisterung wir bei den Besuchern auslösen“, sagt Marsollek. Und in diesem Jahr erlebt der Oberstabsfeldwebel sogar den Besuch der Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen.

Nach 70 Jahren – Noch einmal ein „Luftbrückenflug“

Am Ende des aufregenden Tages gibt es dann noch einen Höhepunkt: Zur Erinnerung an die auch aus Faßberg geflogene Berliner-Luftbrücke vor 70 Jahren heben noch einmal 17 Rosinenbomber, historische DC-3, ab.

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