Die Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze ist am Tag der Bundeswehr in Penzing mit dabei und zeigt sich beim Lufttransportgeschwader 61 mit ihrem Waffensystem Patriot.

Radar hängt an einem Kran
Abgehoben – das Radar in luftiger Höhe (Bundeswehr/Alexander Lopez)

Während in Penzing bereits mehrere Arbeitsgruppen mit den Vorbereitungen beschäftigt sind, laufen auch im Norden die Planungen für den Transport nach Bayern.
Kaum noch ein aktiver Soldat erinnert sich an die letzte Bahnverladung des Waffensystems Patriot. Höchste Zeit also, sich dieser logistischen Herausforderung zu stellen.

Testlauf am hauseigenen Bahnhof

Militärisches Fahrzeug auf dem Zug
Abgeparkt – Militärisches Fahrzeug auf dem Zug (Bundeswehr/Alexander Lopez)

In Penzing werden mehr als 40.000 Gäste erwartet. Ihnen soll ein unbeschädigtes Waffensystem vorgestellt werden. Damit der Transport keine unangenehmen Überraschungen verursacht, findet schon jetzt ein kleiner Testlauf statt.

Die Fahrzeuge über eine Rampe auf Wagons zu fahren, ist dabei vergleichsweise einfach.

Die Herausforderung besteht darin, das Radar-Set (Multifunktionsradar) von seinem Systemrahmen und dem Trägerfahrzeug getrennt zu verladen. Denn das Gespann mit seinen einzelnen Komponenten würde als Gesamtobjekt auf einem Waggon zu hoch hinausragen. Ein Bahntransport wäre so unmöglich.

Der Test am hauseigenen Verladebahnhof des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ in Rostock-Laage ist gut gelaufen. Die Verlademannschaft ist schneller als gedacht. Das stimmt zuversichtlich für den Bahntransport im Juni.