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Flugplatzfeuerwehr der Bundeswehr Nordholz

Ein brennendes Triebwerk, die Bruchlandung eines Kampfhubschraubers oder ein Unfall bei der Betankung eines Kampfjets – wenn es brandgefährlich auf einem Flughafen wird, muss die Flugplatzfeuerwehr ausrücken. Geflogen werden darf nur dort, wo eine Feuerwehr den Brandschutz sicherstellt. Der Einsatz an Kampfjets, Kampfhubschraubern oder anderen Flugzeugen und Transporthubschraubern erfordert besondere Taktiken zum Schutz von Besatzung und Einsatzkräften.

Feuerwehrfahrzeug im Nebel auf auf der Wiese
Ohne Feuerwehr kein Flugbetrieb: Die Flugplatzfeuerwehr steht bei jedem Start und jeder Landung bereit, um im Notfall Leben zu retten(Quelle: Bundeswehr/Ralph Marschner)

Feuerwehrangehörige auf Flugplätzen der Bundeswehr kennen die spezielle Technik der Luftfahrzeuge der Streitkräfte. Sie sind in der Lage, Lenkflugkörper, Bordwaffen und Schleudersitze zu sichern. Sie können Triebwerke herunterfahren sowie Zugänge zum Cockpit schaffen. Ebenso sichern sie gefährliche Arbeiten wie Triebwerks-Prüfläufe und die Betankung bei laufendem Triebwerk auf den Fliegerhorsten ab. Neben der Luftfahrzeugbrandbekämpfung schützen die Einsatzkräfte auch Werften, Simulatoren, Nachschublager und Schutzbauten.

Die Flugplatzfeuerwehr Nordholz hat über 70 Feuerwehrangehörige. Für den Ernstfall haben sie

  • drei Flugplatzfeuerlöschfahrzeuge
  • zwei Gebäudebrandfahrzeuge
  • zwei Rüstfahrzeuge
  • ein Fahrzeug zur Rettung von Piloten
  • zwei Einsatzleitfahrzeuge.

Mehr Informationen rund um das Thema Flugplatzfeuerwehr bietet der Tag der Bundeswehr 2019 am Standort Nordholz.

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