U-Boot

Klasse 212 A

Hohe Beweglichkeit für Operationen in flachen und engen Gewässern mit geringstmöglichen Schnorchelzeiten für Batterieladung haben bereits die Konstruktion der deutschen U-Boot-Klasse 206 A geprägt.

Die Weiterentwicklung der Ortungstechnik und die zunehmende Zahl der U-Boot-Jagdmittel sowie das erweiterte Einsatzgebiet erforderte die Entwicklung der U-Boot-Generation Klasse 212 A.

Die Unterseeboote der Klasse 212 A besitzen einen auf der Welt einmaligen Hybridantrieb. Entworfen wurde dieses System mit der Absicht, Ubooteinsätze über mehrere Wochen hindurch im dauergetauchten Zustand und weitgehend unabhängig von Außenluftzufuhr zu ermöglichen. Die Hybrid-Anlage setzt sich aus einem Dieselgenerator, einer Fahrbatterie, einer Brennstoffzellenanlage und dem Fahrmotor zusammen.

Die Brennstoffzellen-Anlage (BZ), die Wasserstoff und Sauerstoff geräusch- und abgaslos direkt in elektrische Energie umwandelt, zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und geringen Wartungsaufwand aus. Neben dem Gleichstrom fällt bei der Energieumwandlung als einziges Reaktionsprodukt destilliertes Wasser an.

Datentabelle

Maße (Länge / Breite / Tiefgang) 56 m / 7,0 m / 6,0 m
Einsatzverdrängung 1.450 t Überwasser, 1.830 t getaucht
Geschwindigkeit 12 kn über Wasser, 20 kn getaucht
Antriebsanlage Brennstoffzelle / Diesel- elektrisch mit 3.120 kW (4.243 PS)
Bewaffnung DM2A4 Schwergewichtstorpedo (drahtgelenkt)
Besatzung 28

Bildergalerie

U-Boot U34 auf See
U34 unterwegs bei Northern Coasts 2016. (Quelle: Bundeswehr/Jonas Weber)
U-Bboot U34 auf See
Hier wird die Größe des U-Bootes deutlich sichtbar. (Quelle: Bundeswehr/Jonas Weber)
U-Boot der Klasse 212 auf See bei Dämmerung
Seefahrerromantik: U-Boot der Klasse 212 auf See bei Dämmerung. (Quelle: Bundeswehr/Björn Wilke)
Soldat hockt vor seiner Koje an Bord des Uboots U 34
Viel Platz ist in einem U-Boot nicht vorhanden. (Quelle: Bundeswehr/Jonas Weber)
Soldat blickt durch das Sehrohr in der Kommandozentrale von Uboot U 34
In der Kommandozentrale. (Quelle: Bundeswehr/Jonas Weber)
Marinesoldaten an der Sonarkonsole von U 34
Marinesoldaten an der Sonarkonsole von U34. (Quelle: Bundeswehr/Björn Wilke)