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SchnellbootGepard-Klasse

Schnellboote wurden ursprünglich zur Küstenüberwachung und -verteidigung im Ostsee-Einsatz konzipiert. Seit die Ostsee nicht mehr potenzielles Kampfgebiet ist, finden maritime Einsätze der Schnellboote vornehmlich im Mittelmeer statt. Diese Einheiten verfügen über ein 76mm-Geschütz, Exocet- und RAM-Flugkörpersysteme sowie über Minenlegekapaziäten. An Bord befinden sich zudem zahlreiche Sensoren sowie Möglichkeiten der elektronischen Kampfführung. Nach über dreißig Jahren im Einsatz werden die letzten Schnellboote Ende 2016 planmäßig außer Dienst gestellt.

Schnellboot Puma auf See
Bereits nicht mehr im Dienst der Marine - das Schnellboot Puma. (Quelle: Bundeswehr/Matthias Letzin)
Exponat-Standorte

Daten

Leistung 4 Dieselmotoren mit je 3.300 kW
Geschwindigkeit 40 Knoten (ca. 74 km/h)
Einsatzverdrängung 390 t
Besatzung 36 Soldaten
Länge 57,60 m
Breite 7,80 m
Tiefgang 2,60 m

Bilder

Quelle: Bundeswehr

Bereits nicht mehr im Dienst der Marine - das Schnellboot Ozelot.

Quelle: Bundeswehr/Björn Wilke

Die an Bord befindlichen Sensoren über modernere und weitreichendere Möglichkeiten der elektronischen Kampfführung.

Quelle: Bundeswehr/Carsten Vennemann

Vollautomatisch – Der Artilleriegast Alfert überprüft das Steuerpult.

Quelle: Bundeswehr/Ann-Kathrin Fischer

Die zehn Schnellboote der „Gepard“-Klasse wurden Anfang der Achtzigerjahre in Dienst gestellt.

Quelle: Bundeswehr/Matthias Dörendahl

Lenkflugkörper RAM beim Abschuss vom Schnellboot Zobel.

Quelle: Bundeswehr/Björn Wilke

Aktuell sind nur noch sechs Boote in Betrieb, die ebenfalls bis 2016 ausgemustert werden sollen.

Quelle: Bundeswehr/Matthias Dörendahl

Die Schnellboote verfügen über das RAM-Flugkörpersystem und über Minenlegekapazität.