Rettungsinsel

Über 1500 Menschen kostete die Schiffskatastrophe, der Untergang der Titanic 1912, das Leben. Seitdem haben sich die Sicherheitsvorschriften auf Schiffen enorm verschärft. Rettungsinseln sind grundsätzlich ein fester Bestandteil auf Schiffen und Booten der Marine. Die Inseln blasen sich vollautomatisch auf. Über einen Rettungsschlauch kann die Besatzung das sinkende Schiff verlassen. In jeder Insel befindet sich ein Überlebenspaket. Darin sind Fackeln und Signalmittel, aber auch Nahrung, zum Beispiel Energieriegel und Trinkwasser. Außerdem trainieren die Besatzungsmitglieder regelmäßig den Notfall. Jeder weiß, was er mit auf die Insel zu nehmen hat: vom Funk über Decken und zusätzlichem Essen.

Datentabelle

Länge 3,95 m
Breite 2,25 m
Höhe 1,28 m
Fassungsvermögen 101 Personen, darf im Notfall deutlich überschritten werden
Einsatzbereit nach rund 90 Sekunden

Bildergalerie

SOLAS-Evakuierungssystem vor der Fregatte BAYERN.
Auf der Fregatte BAYERN wird das neu eingebaute SOLAS-Evakuierungssystem von der Firma VIKING gestestet. Das VEMC-System wird ausgelöst, und dann rutscht die Besatzung durch das Chute-System in die Rettungsinsel (VEMC). (Quelle: Bundeswehr/Sophie Fiebeler)
Soldaten im Rettungsboot des SOLAS-Evakuierungssystem.
(Quelle: Bundeswehr/Sophie Fiebeler)
SOLAS Evakuierungsboot liegt halb aufgeblasen im Wasser.
Wenn diese völlig aufgeblasen ist steigt die Besatzung ein und wird mit dem Fast Rescue Boat (FRB) weggeschleppt. (Quelle: Bundeswehr/Sophie Fiebeler)

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