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PumaSchützenpanzer

Seit Mitte 2015 wird der  Puma an das  Heer ausgeliefert. Er soll bei der Panzergrenadiertruppe den mittlerweile in die Jahre gekommenen Schützenpanzer Marder ersetzen. Mit dem Puma erhält die Panzergrenadiertruppe einen der modernsten und leistungsfähigsten Schützenpanzer der Welt.

Ein kompakter 1.090 PS-Dieselmotor sorgt für Beweglichkeit und Schnelligkeit im Gelände. Mit der neuen 30-Millimeter- Maschinenkanone ist der Puma deutlich durchsetzungsfähiger als sein Vorgänger. Die Maschinenkanone ist vollstabilisiert. Der Puma kann daher auch aus der Bewegung heraus Ziele treffsicher bekämpfen. Zur Verfügung stehen Wuchtmunition zur Bekämpfung von gepanzerten Zielen sowie sogenannte Airburst-Munition gegen ungepanzerte Ziele. Bei dieser wird der Zündzeitpunkt beim Verlassen des Rohres programmiert, so dass das Geschoss in einer festgelegten Entfernung zum Ziel explodiert.

Neu ist auch das abstandsaktive Multifunktionale Selbstschutzsystem (MUSS), das Laserentfernungsmesser, Zielmarkierer und anfliegende Lenkflugkörper erkennt und Nebelwerfer und Infrarot-Störsender automatisch auslöst. Zusätzlich sorgt die an die Bedrohungslage  anpassbare Panzerung für optimalen Schutz der Besatzung. Für den Lufttransport im Airbus A400M können  Elemente der Panzerung abgenommen werden.

Schützenpanzer Puma im Gelände
Der Schützenpanzer Puma während der Ausbildung auf dem Truppenübungsplatz. (Quelle: Ralf Zwilling)
Exponat-Standorte

Daten

Besatzung Kommandant, Richtschütze, Fahrer + 6 Soldaten Schützentrupp
Kampfgewicht 43 t
Geschwindigkeit 70 km/h (Straße)
Motorleistung 800 kW / 1.090 PS
Hubraum 11 Liter
Reichweite 600 km Straße / 300 km Gelände
Länge 7,6 m
Breite 3,9 m
Höhe 3,6 m
Bewaffnung 30 mm Maschinenkanone mit maximaler Kampfentfernung 3.000 m für Wuchtgeschosse und Airburst-Munition; 5,56 mm MG4; Multifunktionales Selbstschutzsystem mit Nebelwerfer und Infrarot-Störsender

Bilder

Quelle: Bundeswehr/Marco Dorow

Der Schützenpanzer Puma auf Truppenübungsplatz.

Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt

Der Schützenpanzer Puma mit geöffneter Kampfraumklappe.

Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt

Während der Ausbildung beobachtet ein Soldat das Vorfeld über die Luke.

Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt

Hightech im Schützenpanzer Puma.

Quelle: Bundeswehr/Daniel Dinnebier

Schlammiges Gelände stellt für den Puma kein Problem dar.

Quelle: Bundeswehr/Marco Dorow

Der Schützenpanzer Puma im Gelände.