Schützenpanzer

Seit Mitte 2015 wird der Puma an das Heer ausgeliefert. Er soll bei der Panzergrenadiertruppe den mittlerweile in die Jahre gekommenen Schützenpanzer Marder ersetzen. Mit dem Puma erhält die Panzergrenadiertruppe einen der modernsten und leistungsfähigsten Schützenpanzer der Welt.

Ein kompakter 1.090 PS-Dieselmotor sorgt für Beweglichkeit und Schnelligkeit im Gelände. Mit der neuen 30-Millimeter- Maschinenkanone ist der Puma deutlich durchsetzungsfähiger als sein Vorgänger. Die Maschinenkanone ist vollstabilisiert. Der Puma kann daher auch aus der Bewegung heraus Ziele treffsicher bekämpfen. Zur Verfügung stehen Wuchtmunition zur Bekämpfung von gepanzerten Zielen sowie sogenannte Airburst-Munition gegen ungepanzerte Ziele. Bei dieser wird der Zündzeitpunkt beim Verlassen des Rohres programmiert, so dass das Geschoss in einer festgelegten Entfernung zum Ziel explodiert.

Neu ist auch das abstandsaktive Multifunktionale Selbstschutzsystem (MUSS), das Laserentfernungsmesser, Zielmarkierer und anfliegende Lenkflugkörper erkennt und Nebelwerfer und Infrarot-Störsender automatisch auslöst. Zusätzlich sorgt die an die Bedrohungslage anpassbare Panzerung für optimalen Schutz der Besatzung. Für den Lufttransport im Airbus A400M können Elemente der Panzerung abgenommen werden.