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P-3C OrionSeefernaufklärungsflugzeug

Für die Uboot-Jagd konzipiert ist die P-3C „Orion“ mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet. Daneben können sie große Seegebiete überwachen. Im Einsatz werden sie dazu eingesetzt, Ziele über große Flächen auf und unter dem Wasser zu entdecken. Aufgrund dieser Fähigkeiten werden sie auch „Fliegendes Auge“ genannt.

Die Bundeswehr verfügt über acht Flugzeuge des Typs P-3C „Orion“, die im Jahre 2006 von der Niederländischen Marine erworben wurden und beim Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin in Nordholz stationiert sind. Die P-3C „Orion“ wird zur weiträumigen luftgestützten Überwachung und Aufklärung über/unter Wasser und über Land, zur Wirkung gegen Ziele unter Wasser, zur Führungsunterstützung, bei Hilfs- und Sonderaufgaben sowie bei Einsätzen „Search and Rescue“ (SAR) eingesetzt.

Seefernaufklärungsflugzeugs P-3C Orion im Flug
P-3C Orion am Himmel. (Quelle: Bundeswehr/Björn Wilke)
Exponat-Standorte

Daten

Triebwerke vier Allison T-56-A-14
Triebwerksleistung je 3.383 kW (4.600 PS)
Länge 35,6 m
Spannweite 30,4 m
Höhe 10,1 m
Leergewicht 30,6 t
Max. Abfluggewicht 61,2 t
Höchstgeschwindigkeit 405 kn (750 km/h)
max. Reichweite 7.400 km
Bewaffnung Torpedos, Wasserbomben, Minen, Sonobojen
Besatzung je nach Einsatz 4 bis 21
Sensorik Sonar-Anlage (aktiv und passiv), Radar-Anlage, Kamerasystem zur optischen Aufklärung (Video/Infrarot), MAD zur Erkennung magnetischer Anomalien, Elektronische Unterstützungsmaßnahmen, Flugkörperwarnsystem

Bilder

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

ärungsflugzeug P-3C Orion steht auf Flugplatz.

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

Für gute Aufklärungsergebnisse muss das Kamerasystem zur optischen Aufklärung vorher gereinigt werden.

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

Ein Triebwerk leistet 4.600 PS.

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

Seefernaufklärungsflugzeug P-3C Orion rollt über den Flugplatz.

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

„Jester“, wie der Rufname des deutschen Seefernaufklärers P-3C „Orion“ am Horn von Afrika lautet, hat seine Vielseitigkeit schon oft bewiesen.

Quelle: Bundeswehr/Sascha Jonack

Das Cockpit eines Seefernaufklärungsflugzeugs P-3C Orion.

Quelle: Bundeswehr/Jenny Bartsch

Aufklärung auch mit dem Fernglas.

Quelle: Bundeswehr/Andrea Bienert

Aufklärung mit der Kamera und Kontrolle am Monitor.