Millimeterwellen-Kamera

Bildgebung in 3D

Das Fraunhofer Institut für angewandte Festkörperphysik  entwickelt eine Millimeterwellen-Kamera, die mehrere Sender und Empfänger vereint und eine Bildgebung in 3D ermöglicht. Dadurch können zusätzliche Informationen über den Abstand zu einem bestimmten Objekt, das durch Rauch oder Staub optisch verdeckt ist, gewonnen werden. Derzeit wird die Kamera für den Echtzeiteinsatz aufgerüstet.

Datentabelle

Sende- und Empfangsfrequenz 100 GHz
Anzahl Sender und Empfänger je 22
Technologie am IAF entwickelte metamorphe High-Electron-Mobility-Transistor-Technologie
Bandbreite 30 GHz
Ausgangsleistung 10 dBm
Messentfernung circa 5 – 60 m
Zeit zur Aufnahme eines Bildes circa 8 ms
Datenakquisitionsrate circa 130 Hz

Bildergalerie

Blick auf eine Millimeterwellenkamera
MMW-Kamera: Die Millimeterwellenkamera des Fraunhofer IAF macht eine 3D-Bildgebung auch bei Nebel, Rauch oder Staub möglich. (Quelle: Fraunhofer IAF)
Nahaufnahme eines Wandlerboards
AD-Wandlerboard: 24-kanaliges Analog-zu-Digital-Wandlerboard der Kamera. (Quelle: Fraunhofer IAF)
Blick auf Module, die in Millimeterwellenkamera verbaut sind
W-Band-Module: 22 Sender- und Empfängermodule sind in der Kamera verbaut. (Quelle: Fraunhofer IAF)
Messung eines Schriftzugs mit Millimeterwellenkamera
Messung Corner Reflektoren: Erste Messung des IAF-Schriftzugs in 5 m Entfernung mit der Kamera. (Quelle: Fraunhofer IAF)

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