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LUNAAufklärungssystem

Die Luftgestützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung (LUNA) ist ein Aufklärungssystem des Heeres. Bei Tag und bei Nacht gewinnt das unbemannte Luftfahrzeug aus der Luft Informationen vom Einsatzgebiet. Dafür kann es wahlweise mit bis zu sieben Kameras für Video-, Infrarot- und Standbildaufnahmen ausgestattet werden. Diese werden in Echtzeit an die Bodenkontrollstation übermittelt. Dort werden die Aufklärungsergebnisse ausgewertet und an die eigenen Truppenteile weitergeleitet.

LUNA wird per Lastwagen ins Einsatzgebiet transportiert. Das Fluggerät kann leicht auf- und abgebaut werden, so dass es innerhalb einer halben Stunde startbereit ist.

Gestartet wird das Fluggerät von einem Katapult. Es fliegt je nach Bedarf programm- oder ferngesteuert. Falls nötig können während des laufenden Fluges neue Wegpunkte oder ein neuer Flugkurs eingegeben werden. Die Flugdauer beträgt bis zu sechs Stunden. Damit kann LUNA bis zu einer Tiefe von 100 km aufklären. Nach Beendigung des Auftrages landet das Fluggerät mit einem Fallschirm an einem festgelegten Ort. Nach einer technischen Überprüfung ist es erneut einsetzbar.

Aufklärungsdrohne LUNA auf der Startrampe
Aufklärungsdrohne LUNA auf der Startrampe. (Quelle: Ralph Zwilling)
Exponat-Standorte

Daten

Antrieb 2-Takt-Motor
Geschwindigkeit 70 bis 160 km/h
Flughöhe bis 5.000 m
Motorleistung 6 kw
Flugdauer bis zu 6 Stunden
Länge 2,36 m
Spannweite 4,17 m
Höhe 0,9 m
Abfluggewicht < 40 kg
Systemelemente Fluggerät mit Video, Standbild- u. IR-Sensorik, Bodenkontrollstation (Kabine), Startkatapult, Antenne, Start- und Landefahrzeug, Instandsetzungsfahrzeug (Kabine)

 

Bilder

Quelle: Bundeswehr/Andrea Bienert

Aufkärungsflug über den Bergen.

Quelle: Bundeswehr/Andrea Bienert

Aufklärungsdrohne LUNA kurz vor dem Start.

Quelle: Ralph Zwilling

Vorbereitung zum Start der Aufklärungsdrohne LUNA.

Quelle: Bundeswehr/Björn Trotzki

Soldaten bei der Vorbereitung zum Start der Aufklärungsdrohne LUNA.

Quelle: Bundeswehr/Andrea Bienert

Die Landung der Aufklärungsdrohne erfolgt mit einem Netz.

Quelle: Bundeswehr/Andrea Bienert

Von der Bodenkontrollstation aus wird die LUNA während ihres Fluges überwacht.