Luftlanderettungsstation

Mobile Sanitätseinrichtung

Die Luftlanderettungstation ist eine mobile, zeltgestützte, lufttransportfähige und in Teilen mit Lastenfallschirmen absetzbare Sanitätseinrichtung der Behandlungsebene 1. Die medizinische Ausstattung ermöglicht die allgemein- und notfallmedizinische Erstversorgung einschließlich der chirurgischen Wundbehandlung. Schwerpunkt der Behandlung ist die qualifizierte Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen mit Hilfe moderner notärztlicher Verfahren und die Herstellung der Transportfähigkeit der Verwundeten.

Die Station ist innerhalb von 30 Minuten aufnahmebereit und hat binnen einer Stunde ihre volle Einsatzfähigkeit erreicht. Betrieben wird die Station von insgesamt neun sanitätsdienstlich ausgebildeten Soldaten, darunter zwei Ärzten.

Datentabelle

Transport luftverladbar und luftverlastbar mit Transporthubschrauber CH 53
Aufbaufläche 13 m x 5 m
Nach Eintreffen am Einsatzort
einsatzbereit nach einer Stunde, durchhaltefähig bis 6 Stunden
Ausstattung zwei aufblasbare Zelte 6,30 m x 4,60 m (LGZ1), zwei Stromerzeuger 10 kW, zwei Notfallarbeitsplätze, ein Ambulanzarbeitsplatz

Bildergalerie

Sanitätszelt
Die Luftlanderettungsstation ist schnell aufgebaut. (Quelle: Bundeswehr/Nils Rössler)
Sanitätssoldaten transportieren einen verletzten Kameraden auf einer Trag
Schnelle Retter: 30 Minuten nach dem Aufbau kann der erste Patient versorgt werden. (Quelle: Bundeswehr/Dana Kazda)
Sanitätssoldaten beim Innenaufbau eines Sanitätszelts
Beim Innenaufbau sitzt jeder Handgriff. (Quelle: Bundeswehr/Martin Stollberg)
Soldaten beim Zeltaufbau und bei der Anlieferung eines Verwundeten
Betrieb und Aufbau einer mobilen Rettungsstation. (Quelle: Bundeswehr/Boris Schandert)
Soldat steht am Bett eines verwundeten Soldaten
Behandlung eines Verwundeten in der Luftlanderettungsstation. (Quelle: Bundeswehr/Martin Stollberg)

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