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Ein stimmungsvolles Fest der „CHAMeradschaft“

Nein, das ist kein Schreibfehler. Warum? Und was machen Raubkatzen mitten in der Stadt?

Nicht nur manche Schreibweise macht diesen Tag der Bundeswehr 2019 in Cham zu etwas Besonderem. Hier zeigt sich eine ganze Region. Die Heeresaufklärer aus dem niederbayrischen Freyung und die Panzerpioniere aus Bogen, die Panzergrenadiere aus Regen und Oberviechtach in der Oberpfalz, das Panzerbataillon aus Pfreimd und das Versorgungsbataillon aus Roding – alle Verbände der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ stellen der Öffentlichkeit ihre Fahrzeuge und Fähigkeiten vor.

Unsere Panzer schießen nicht

Unsere Panzer schießen nicht? Aber sie könnten… (Quelle: Bundeswehr/Jaeger)

„Unsere Panzer schießen nicht.“ Mit dieser provokanten These machte die Brigade Werbung für die heutige Veranstaltung. Schützenpanzer Puma und Kampfpanzer Leopard stehen friedlich auf dem Volksfestplatz – Raubkatzen zum Anfassen. Das Großgerät bildet wie immer einen großen Zuschauermagnet.

Daneben steht ein Tornado, fast so als wollte er den Spruch „Unsere Flugzeuge fliegen nicht“ aus der angesprochenen Werbung beweisen. Das größte Luftfahrzeug der Bundeswehr, das Transportflugzeug A400M, zeigt später mit einem Überflug das Gegenteil.

Das bleibt heute nicht die einzige „bewegte“ Aktion. Mit Vorführungen aller Truppenteile zeigen die Soldaten, was sie leisten. Aber auch die Gäste können in Aktion treten. Zum Beispiel an der Sportmeile – dort können Interessierte Military Fitness ausprobieren.

Was bist Du für ein Typ?

Soldat steckt sich ein Stäbchen in den Mund
„Stäbchen rein, Spender sein…“ (Quelle: Bundeswehr/Jaeger)

Eher im Stillen läuft gleichzeitig eine weitere, nicht weniger wichtige Aktion. Keiner ist vor heimtückischen Erkrankungen, wie Leukämie, gefeit – auch nicht die Männer und Frauen der Truppe. Helfen kann dann oft nur die Stammzellenspende. Den ganzen Tag können sich daher die Besucher testen und registrieren lassen, um möglicherweise Spender zu werden.

Die Soldaten aber auch die Vertreter der anderen Hilfsorganisationen, die sich an diesem Tag beteiligen, erfahren häufig wenig Wertschätzung. Mit diesem Tag setzen alle ein Zeichen der Offenheit gegenüber der Bevölkerung.

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