Ausnahmezustand in Faßberg: Über den Köpfen der Zuschauer knallt und zischt es. Ein Eurofighter fliegt zum Anfassen nah enge Manöver. Die die Zuschauer staunen. Wenige 100 Meter weiter steigen die Besucher zwischen Phantom und Patriot in den Kampfpanzer Leopard 2 ein.

Besucher auf dem Gelände
Besucher strömen auf das Flugfeld. (Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt)

Vom Helikopter H145M bis zur Panzerhaubitze 2000: Die Bundeswehr stellt sich auf dem Fliegerhorst Faßberg vor. Oberst Georg von Harling und Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl öffneten am Morgen die Kasernentore für Besucher. „Wir wünschen, dass Sie am Ende des Tages sagen: Der Tag hat sich gelohnt.“ Der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe heißt bis 17 Uhr Jeden an seinem Standort willkommen. Direkt zur Eröffnung sind die Freifaller aus einer CH-53 abgesprungen und sicher auf dem Fliegerhorst mit dem Fallschirm gelandet. Das war der erste Höhepunkt von vielen.

AWACS am Himmel

Besucher beobachten eine Flugzeug am Himmel
Überflug eines AWCAS Flugzeug. (Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt)

Mit lautem Getöse flog ein Eurofighter enge Kurven und Wendemanöver. Der Pilot zeigte in der ersten von zwei Demonstrationen, was er und sein Kampfjet leisten können. Für Karsten* aus Celle war aber das NATO-Aufklärungsflugzeug das Highlight des vormittäglichen Flugprogramms: „Aber die große AWACS-Maschine zu sehen: Das ist schon etwas Besonderes!“

Warten auf das KSK

Zwei Tiger auf der Wiese
Zwei Tiger bei der ersten Vorführung. (Quelle: Bundeswehr/Jane Schmidt)

Am Boden präsentiert das Heer seine neuesten und schlagkräftigsten Panzer und Fahrzeuge. Zwischen dem Kampfpanzer Leopard 2 und dem Schützenpanzer Puma schlängeln sich die Besucher. Mit Spannung erwarten zehntausende Gäste die Vorführung des Kommandos Spezialkräfte. Die Soldaten befreien eine Geisel und werden dabei von ihrem Kameraden auf vier Pfoten unterstützt.