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Die sächsische Truppe beim Tag der Bundeswehr in Dresden

Wenn am 9. Juni 2018 die Bundeswehr in der sächsischen Landeshauptstadt ihre Türen öffnet, darf sie nicht fehlen: Die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“, Sachsens kämpfende Truppe.

Größter Truppenteil in Sachsen

Schützenpanzer Marder bei voller Fahrt im Gelände
Schützenpanzer Marder des Panzergrenadierbataillon 371 in voller Fahrt durchs Gelände während der Übung Falcon Viking auf dem Übungsplatz Bergen. (Quelle: Bundeswehr/Marco Dorow)

Mit ihren 5000 Soldaten ist die Panzergrenadierbrigade 37 der größte Truppenteil in Sachsen. Zum Tag der Bundeswehr sind die Soldaten unter anderem mit einem Kampfpanzer Leopard, dem Schützenpanzer Marder, dem Aufklärungsfahrzeug Fennek, dem Pionierpanzer Dachs, einem Schwerlasttransporter, Scharfschützenausstattung und vielem weiteren Gerät vor Ort. Auf dem Veranstaltungsgelände im rechten Teil der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Dresden werden die Soldaten Fragen rund um ihren Auftrag und die Fahrzeuge, ihren Dienst bei der Bundeswehr und den Einsatz beantworten.

In Frankenberg/Sa. zu Hause

Die Panzergrenadierbrigade 37 trägt seit 1991 den Namen „Freistaat Sachsen“. In der Wettiner Kaserne in Frankenberg/Sa. ist das Hauptquartier der Brigade, der Stab. Die rund 150 Soldaten unterstützen hier den Brigadekommandeur bei der Planung, Vorbereitung und Führung von Einsätzen, bei der Ausbildung und Übungen, sowie bei multinationalen Engagements der Truppe innerhalb der NATO und der EU.

Gute Ausbildung

In der Erzgebirgskaserne in Marienberg sind die „Marienberger Jäger“, das Panzergrenadierbataillon 371, zu Hause. Mit ihren mehr als 40 Schützenpanzern vom Typ Marder, sind die Soldaten nicht nur gut ausgerüstet für ihre Einsätze, sondern bringen auch jede Menge Erfahrung mit. Die weiteren Bataillone der Brigade sind an fünf anderen Standorten in Deutschland, vor allem im Nachbarland Thüringen, stationiert.

Eine gute Ausbildung ist für die Streitkräfte entscheidend. Deshalb sind die Soldaten mehrmals im Jahr unterwegs zum Üben. Neben dem Truppenübungsplatz Oberlausitz geht es dafür beispielsweise auch ins sachsen-anhaltinische Schnöggersburg, einer unbewohnten Stadt, die von der Bundeswehr zu Übungszwecken gebaut und betrieben wird.

Soldaten zeigen ihr Können

Soldat stellt den Schützenpanzer vor
Hauptmann Sebastian Grünberg vor dem Schützenpanzer Marder in Frankenberg/Sachsen (Quelle: Bundeswehr/Klimke)

„Zum Tag der Bundeswehr wollen wir zeigen, wie das Zusammenspiel unserer Soldaten funktioniert“, so Hauptmann Sebastian Grünberg. So wird es unter anderem eine Vorführung geben. „Unser Kernauftrag ist es, die Soldaten gut auszubilden und zu führen, damit sie während der Auslandseinsätze der Bundeswehr, aber auch bei nötiger humanitärer Hilfe oder Katastrophenhilfe, einsatzbereit sind“, erklärt er. Erst im März waren rund 450 Soldaten der Panzergrenadierbrigade 37 aus Litauen zurückgekehrt, wo sie als Bestandteil einer NATO-Initiative mehrere Monate mit Ausbildungen und Übungen verbrachten.
„Für uns ist der Tag der Bundeswehr in diesem Jahr eine gute Gelegenheit, auch den Dresdnern und ihren Gästen einmal zu zeigen, was die Brigade ausmacht“, so Grünberg. Ihn und seine Kameradinnen und Kameraden können Sie am 9. Juni in der Graf-Stauffenberg-Kaserne erleben.

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