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Die Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe in Faßberg

Faßberg ist dieses Jahr erneut einer der Standorte, die sich am Tag der Bundeswehr am 15. Juni 2019 präsentieren dürfen. Vor zwei Jahren schon öffnete das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe seine Tore für alle Besucher. Ein Kernauftrag des Verbandes ist die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten in technischen Berufen.

Lange Tradition

Soldatin schraubt an einem Triebwerk in der Ausbildungswerkstatt
Patricia Thiel montiert eine Kraftstoffleitung an einem Phantom-Triebwerk. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)

Die Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe bildet seit dem 1. April 1960 technische Berufe aus. 1994 kam für Fluggerätemechaniker die Fachrichtung Triebwerkstechnik dazu. Allen Auszubildenden, unabhängig ihrer Spezialisierungen, ist aber gemein, dass sie alle ein ausgeprägtes Interesse für Luftfahrzeuge und für Technik haben.

Etwas Praktisches machen

Der Weg zur Ausbildung in Faßberg ist jedoch unterschiedlich: Bianka Laukert wollte nach dem Abitur nicht sofort studieren, sondern „etwas Praktisches“ machen. Im Internet fand sie die Ausbildungswerkstatt in Faßberg. Der angebotene Ausbildungsgang gefiel ihr so gut, dass sie sich für eine Ausbildung an dem Bundeswehrstandort entschied. Laukert freut sich bereits darauf, dass sie nach ihrer Freisprechung bei der Bundeswehr bleiben und studieren kann. „Ich werde nach der Ausbildung in den gehobenen Technischen Dienst wechseln und an der Universität der Bundeswehr in München Luftfahrzeugtechnik studieren.“

Für Technik begeistert

Drei Soldaten setzen die Turbine in ein Triebwerk ein.
Laurin Ernst und Arne Frömling setzen eine Turbine in ein Alpha-Jet-Triebwerk. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)

Arne Frömling hat sich schon immer für Technik begeistert und von einem ehemaligen Soldaten von der Ausbildungswerkstatt in Faßberg gehört. 2017 besuchte er den Tag der Bundeswehr in Faßberg und sah sich die Ausbildungswerkstatt aus der Nähe an, nutzte die Gelegenheit sich vor Ort zu informieren. Heute ist er Auszubildender im zweiten Lehrjahr und hat Spaß an der praxisorientierten Ausbildung.

Der Praktikant

Der 15-jährige Leon Brandt lernte die Ausbildungswerkstatt während seines Besuches beim Tag der Bundeswehr 2018 in Wunstorf kennen. Beflügelt durch sein generelles Interesse an Technik und Motoren entschied er sich, ein zweiwöchiges Schülerpraktikum in Faßberg zu absolvieren. „Den Beruf des Fluggerätmechanikers kann ich mir für meine Zukunft sehr gut vorstellen“, fasst Brandt seine Erlebnisse aus dem Praktikum zusammen.

Nicht verpassen

Wer sich auch für eine Ausbildung in der Ausbildungswerkstatt interessiert, sollte nicht die Chance verpassen und am 15. Juni 2019 zum Tag der Bundeswehr nach Faßberg kommen. Neben einem Flug- und Bühnenprogramm sowie Exponaten der ganzen Bundeswehr stellt sich die Ausbildungswerkstatt auch vor. Dort haben Sie wie sonst nirgends die Möglichkeit mit Soldaten ins Gespräch zu kommen. Stellen Sie all Ihre Fragen und lernen Sie die gesamte Bundeswehr hautnah kennen.

Tower Flugplatz Faßberg mit Ausbildungshallen
Der Tower auf dem Flugplatz Faßberg mit den modernen Ausbildungshallen. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Zwei Soldaten überprüfen die Blattdrehgelenke des Transporthubschraubers CH-53.
Techniker überprüfen die Blattdrehgelenke einer CH-53. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Zwei Soldaten im Cockpit-Trainer.
Trainingsflug am Cockpit Procedure Trainer einer CH-53. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Soldat sitzt im Tiger und blickt durch das Head-in-Display.
Ein Soldat testet die Funktionen eines Tiger-Hubschraubers. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Drei Soldaten beim Radwechsel am Tiger-Hubschrauber
Auch ein Tiger braucht neue Reifen. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Zwei Soldaten wechseln das Getriebe an der Phantom.
Schwergewichtige Ausbildung: In der Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe wird das Getriebe einer Phantom gewechselt. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)
Zwei Soldaten prüfen das Zündgeschirr an einer DO-27.
Keine Angst vor Technik. Zwei Auszubildende am Zündgeschirr einer DO-27 beim Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe. (Quelle: Bundeswehr/Carsten König)

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