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Blitzemacher und Ländermeile – der Tag der Bundeswehr in Hamburg

Blitz und Donner in Hamburg – nicht nur draußen am grauen Himmel, sondern auch in einem Labor der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr. Hier dürfen die Besucher Wissenschaftlern beim „Blitzemachen“ zuschauen. Der Andrang ist riesig.

Mutter und ihre Tochter
Die ersten Besucherinnen beim Tag der Bundeswehr in Hamburg: Jane Betsch und ihre Tochter Viviana-Maria. (Quelle: Bundeswehr/Darius Retzlaff)

Vor dem Tor wartet am Morgen bereits geduldig eine Schlange interessierter Bürger, darunter Jane Betsch und ihre Tochter Viviana-Maria. Es sei ihr erster Kontakt zur Bundeswehr, berichten die beiden Hamburgerinnen. „Ich will mich hier nach Ausbildungsmöglichkeiten erkundigen, speziell auch im Sanitätsbereich“, sagt die 16-Jährige, die die elfte Klasse der Stadtteilschule Eidelstedt besucht. Robin Krämer und Marius Koch sind sogar aus Heidelberg nach Hamburg gekommen. Sie besuchen ihren Freund, der an der Uni studiert und am Nachmittag zum Leutnant befördert wird. „Wir sind extra früher angereist, um uns einen Eindruck von der Bundeswehr zu machen.“

Auch Forschung ist Teil der Bundeswehr

Frau führt ein kleines Pony an der Leine
Tierischer Star beim Tag der Bundeswehr in Hamburg: Das Pony Tyra der AG Reiten der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr. (Quelle: Bundeswehr/Andreas Metka)

Ob Kampfpanzer Leopard oder Schützenpanzer Puma – natürlich ist die stählerne Tierfamilie der Bundeswehr zu besichtigen. Die Soldaten aller Teilstreitkräfte stehen den Besuchern gern Rede und Antwort. Doch auf dem Uni-Gelände findet „der etwas andere Tag der Bundeswehr“ statt: Wissenschaft und Bildung stehen im Fokus, auch „indoor“ wird viel geboten.

Bundeswehr ganz international

Mann und zwei Frauen am Stand von Litauen mit kulinarischen Spezialitäten
Der Student Audrius Jasaitis präsentiert beim Tag der Bundeswehr am Stand von Litauen kulinarische Spezialitäten seiner Heimat. (Quelle: Bundeswehr/Andreas Metka)

Bundeswehr zum Anfassen und zum Staunen: Die internationalen Studierenden überraschen mit kulinarischen Köstlichkeiten aus ihrer Heimat in einer bunten Ländermeile von Albanien bis zur Mongolei. Kräftige Wurst hat der Litauer Audrius Jasaitis mitgebracht, der an seinem Stand vom deutschen Leutnantskameraden Mattis Schulz unterstützt wird. Der Vietnamese Ha Song Son lädt zu Süßigkeiten aus Sesam und Kokos ein. Er studiert an der HSU Elektrotechnik und fühlt sich in Hamburg sichtlich wohl.

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